Großfrankfurt Stadtteile
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Altstadt

Die einen sehen in ihr die Seele Großfrankfurts - andere nennen sie nur die "verbotene Stadt". Der an den Main grenzende Bereich zwischen Bahnhof, Innenstadt und Ostend beherbergt beispielhaft restaurierte historische Gebäude aus der Zeit der Stadtgründung im Spätmittelalter, überbaut von Wolkenkratzern und sündhaft teuren Einkauspassagen.
Der Römer, einst das Wahrzeichen dieser Stadt, befindet sich heute im überdimensionalen Foyer eines Bankenvereingebäudes - steingewordenes Symbol der Dominanz des Konzernes über die Regierung, die nach dem Verkauf des Stadtkerns an die Banken den Geschehnissen innerhalb der neu errichteten Enklave im Herzen Frankfurts machtlos gegenübersteht.

»Die volle Ironie des Schicksals liegt darin, daß damit auch die Paulskirche, in der im Jahre 1848 die Nationalversammlung die erste radikaldemokratische Verfassung verabschiedete, in ein Gebiet der Diktatur zurückfallt, denn nichts anderes ist es, das Dich auf der anderen Seite erwartet.«
»Ketzer/2059-02-18 13:46
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Innerhalb der vom Bankenverein gezogenen Grenzen ist die Geld- und Machtkonzentration so hoch, daß sie faßt greifbar in der Luft liegt und jeder Atemzug, den Du ohne entsprechende Legitimation auf dieser Seite der neu erschaffenen Mauern tätigst, Dich mehr kosten kann, als Du zu zahlen bereit bist...


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